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Peter Schmidt Group gibt Rosa-Schapire-Kunstpreis ein charakterstarkes Gesicht

Das Corporate Design des neu geschaffenen Rosa-Schapire-Kunstpreises und dessen Kommunikationsmedien gestaltete die Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group, die die Freunde der Hamburger Kunsthalle bereits seit rund zwanzig Jahren unterstützt.

Am Freitag, den 14. Oktober verliehen die Freunde der Hamburger Kunsthalle erstmalig den Rosa-Schapire-Kunstpreis. Preisträger ist der rumänische Künstler Dan Perjovschi. Bei dessen Auswahl gingen die Freunde der Hamburger Kunsthalle einen ungewöhnlichen Weg: Nicht das Mehrheitsvotum eines Gremiums entscheidet über die Vergabe, sondern das Votum einer Einzelperson, die Jahr für Jahr neu bestimmt wird. Diesjähriger Juror war der ehemalige Direktor des Kölner Museums Ludwig und amtierende künstlerische Leiter der Skulptur-Projekte 2017, Professor Kasper König. Das Auswahlverfahren erfordert Mut und Rückgrat – und steht damit im direkten Bezug zur Namensgeberin, der Kunsthistorikerin Rosa Schapire (1874 – 1954), die mit Begeisterung und Tatendrang gegen tradierte Kunstauffassungen kämpfte und sich ebenso rückhaltlos wie mutig für die zeitgenössische Moderne einsetzte.

Das Corporate Design des neu geschaffenen Kunstpreises und dessen Kommunikationsmedien gestaltete die Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group, die die Freunde der Hamburger Kunsthalle bereits seit rund zwanzig Jahren unterstützt. Markantes Key Visual ist das auf dem Kopf stehende „R“. Es steht für das rebellische Andersdenken und besitzt eine prägnante Serife, die an einen Rosendorn erinnern soll. Wahlweise kommt es in leuchtendem Pink oder in einem edlen Bronzeton zum Einsatz und wird zudem als freistehende Rauminstallation in verschiedenen Größen verwendet. Darüber hinaus gibt es dem Preis selbst seine Form: Dieser wurde von KPM Berlin aufwändig aus Porzellan gefertigt und graviert. 

Sämtliche Kommunikationsmedien – von klassischen Druckstücken bis hin zu digitalen Werbemitteln – bedienen sich eines sehr reduzierten Farbspektrums. Das plakative Zusammenspiel aus Pink und Bronze sorgt in Kombination mit großen Weißanteilen für ein hohes Maß an Wiedererkennbarkeit und visuelle Prägnanz. Es generiert dadurch größtmögliche Aufmerksamkeit für den neu ausgelobten Preis. Hochwertiges Dialogmedium ist die sogenannte Hommage, die die Namensgeberin des Kunstpreises ehrt und aufgefaltet zu einem 1,70 x 1,20 Meter großen Plakat zusammengefügt werden kann. Dieses verbindet das Key Visual mit der Fotografie einer Rose im Eisblock – Symbol für Rosa Schapire, einer mutigen Frau in einer schwierigen Zeit.