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Peter Schmidt Group gibt den Pinakotheken ein neues visuelles Gesicht

Seit Donnerstag präsentieren sich die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit einem neuen Erscheinungsbild. Dieses kommt bei den drei Münchener Pinakotheken, dem Museum Brandhorst und der Sammlung Schack ebenso zum Einsatz, wie bei den insgesamt 14 Filialgalerien im ganzen Freistaat. Verantwortlich für das Corporate Design ist die Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group, die den Kunden von ihrem Standort in München aus betreut.

Insbesondere die Pinakotheken – die Alte und Neue Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne – gelten als international bekannte Aushängeschilder der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Mit ihren in 500 Jahren gewachsenen, umfangreichen Beständen bilden sie die europäische Kunstgeschichte vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart in einer Vielfalt ab, wie nur wenige Museen weltweit. Während die Pinakotheken der breiten Öffentlichkeit bekannt sind, wird oftmals übersehen, dass sie Elemente der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind – und diese noch eine Vielzahl weiterer Museen und Sammlungen umfassen. Vor diesem Hintergrund sollte eine neue Dachmarkensystematik entwickelt werden, die ein starkes gemeinsames Erscheinungsbild schafft und als Qualitätsabsender fungiert.

Das Ergebnis ist ein plakatives Bildzeichen, das sich durch seine Schlichtheit zurücknimmt und somit der Bandbreite und der Vielfalt der Sammlungen gerecht wird. Das Zeichen besteht aus einem Typogramm: Der Buchstabe B, der für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen steht, verbindet sich mit dem P der Pinakotheken. Der geöffnete Winkel dient einerseits der Trennung der beiden Buchstaben, steht jedoch auch sinnbildlich für den Anspruch der Institution, Kunst im Original zugänglich machen und visualisiert den Ausschnitt eines Bilderrahmens. „Das Bildzeichen lässt Raum für unterschiedliche Medien, Epochen und Sammlungsschwerpunkte. Es ist hochgradig flexibel, einfach zu erinnern transformiert das Renommee der Pinakotheken auf die Dachmarke und somit auf die gesamte Sammlung“, erläutert Norbert Möller, der als Executive Creative Director für die Entwicklung der Marke verantwortlich zeichnete. Das neue Bildzeichen ergänzt die bisherigen Auftritte: Es nutzt das bereits bestehende Farbspektrum und kann problemlos mit der Hausschrift der Häuser kombiniert werden. Dies hält den Aufwand für die Implementierung der neuen Marke gering und ermöglicht die sukzessive Einführung neuer Kommunikationsmedien.

Die weitere Betreuung des Corporate Designs erfolgt am Münchener Standort der Agentur, der seit 2016 von Ulrich Aldinger geleitet wird. Die Arbeit umfasst unter anderem die Entwicklung der Geschäftsausstattung, von Printmedien sowie der Einführungskampagne. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind bereits der dritte namhafte Kunde aus dem Kulturbereich, den die Peter Schmidt Group von ihrem Büro an der Theresienwiese aus betreut: Auch Corporate Design-Projekte für das „Haus der Bayerischen Geschichte“ sowie die Bayerische Staatskanzlei werden hier realisiert.