Neuer Markenauftritt für Weltmarktführer Heidelberger Druckmaschinen

Die Peter Schmidt Group unterstützt Heidelberger Druckmaschinen bei der Neuausrichtung des Unternehmens hin zu innovativen Drucktechniken und -dienstleistungen. Die Arbeit der Agentur umfasst neben einem neuen Corporate Design auch die strategische Beratung zur künftigen Positionierung, der Weiterentwicklung des Angebotsportfolios sowie der Nomenklatur bei Maschinen- und Produktbezeichnungen.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist Weltmarktführer im Bereich der Bogenoffset-Druckmaschinen. Das Traditionsunternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 2,43 Mrd. Euro und beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeiter. Durch eine Neuausrichtung des Portfolios soll diese Position auch auf andere Bereiche der Druckindustrie ausgeweitet werden, denn unabhängig zunehmender Digitalisierung stieg das Volumen an Druckstücken auch im Jahr 2014 deutlich. Gemeinsam mit der Design- und Markenagentur Peter Schmidt Group entwickelte das Unternehmen eine kommunikative Strategie, die diesen Wandel begleiten soll. Die Werte „Listen. Inspire. Deliver.“ rücken stärker als je zuvor das eigene Verständnis von Kundenbedürfnissen in den Mittelpunkt. Statt ausschließlich als Hersteller wahrgenommen zu werden, will sich Heidelberger Druckmaschinen künftig stärker mit seinem lösungsorientierten Serviceangebot und aufeinander abgestimmten Verbrauchsmaterialien profilieren.

Das neue Corporate Design, das die Peter Schmidt Group nach einem erfolgreichen Pitch seit Herbst 2014 entwickelt, unterstreicht diesen Wandel: Hierzu gehören neben einem überarbeiteten Logo auch ein sogenanntes Brand Icon sowie ein Set an Piktogrammen, die die Leistungen des Unternehmens illustrieren. Die Elemente werden künftig an allen digitalen und analogen Touchpoints eingesetzt – von der klassischen Geschäftsausstattung über Apps und digitale Services bis hin zu Corporate Apparel und Signage.

Drei Unternehmensbereiche und eine neue Farbwelt: das neue Logo von „Heidelberger Druckmaschinen“

Das neue Logo wurde nicht nur typografisch geschliffen, sondern nimmt in seiner Farbigkeit Bezug auf die Unternehmensbereiche Equipment, Consumables und Services. Jeder dieser Bereiche wird von einer Farbe repräsentiert, die in der bekannten dunkelblauen Hausfarbe zusammenfinden. Das Logo verdeutlicht den Wandel, in dem sich Heidelberger Druckmaschinen befindet: Während sein Vorgänger subtil den Bezug zum Druckprozess suchte und sehr technisch wirkte, vermittelt das neue Logo ein offenes und nahbares Bild. Aus dem Initial „H“ des Schriftzugs leitet sich zudem ein Brand Icon ab.

Allen Veränderungen zum Trotz entschied sich die Peter Schmidt Group bewusst dafür, gewohnte Elemente des Unternehmensauftritts beizubehalten: So bleibt nicht nur die dunkelblaue Primärfarbe erhalten, auch die bislang verwendeten Hausschriften Heidelberg Gothic und Heidelberg Antiqua werden weiter genutzt. „Heidelberger Druckmaschinen ist ein Traditionsunternehmen, das weltweit für Qualität steht. Daher macht es Sinn, Elemente nicht vollständig über Bord zu werfen“, erläutert Kristin Janoschka, deren Corporate Design Team am Standort Frankfurt den Kunden betreut. „Gleichzeitig muss der neue Auftritt jedoch auf den ersten Blick deutlich machen, dass das Unternehmen den Wandel von Märkten und Kunden erkannt hat und sich diesen Anforderungen entsprechend weiterentwickelt. Mit dem neuen Auftritt wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.“

Selbstbewusste Kommunikation durch plakative Piktogramm-Welt

Auffälliges Merkmal der künftigen Kommunikation wird eine eigene Piktogramm-Welt: Diese beschreibt die Highlight-Leistungen der drei Unternehmensbereiche und führt den grafischen Stil des Logos weiter. Die Piktogramme sind prägnant, variabel und erweiterbar. In großformatigen Anwendungen sind sie weit mehr als Dekoration, sondern selbstbewusste Statements, die das Unternehmen im Wettbewerb unverwechselbar machen: Innovative Neuentwicklungen im Bereich des Digitaldrucks, hybride Druckprozesse, ein eigenes Webshop-Angebot sowie das weltweite Servicenetzwerk rücken so auf den ersten Blick in den Fokus. Die Frage, ob die markanten Farbübergänge der Piktogramme auch in kleinen Anwendungen sauber gedruckt werden können, habe sich selbstverständlich auch bei der Gestaltung gestellt, so Kristin Janoschka. Die Antwort: „Sie können. Erst recht auf einer Druckmaschine von Heidelberg.“