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Peter Schmidt Group entwickelt neuen Markenauftritt für das Haus der Bayerischen Geschichte

In Regensburg wird voraussichtlich November 2018 das Museum der Bayerischen Geschichte eröffnet. Im Zuge seines Neubaus hat die Peter Schmidt Group ein Erscheinungsbild für die Dachmarke Haus der Bayerischen Geschichte und ihre Submarken Museum, Bayerische Landesausstellung, Bavariathek und die Publikationsreihe „Edition Bayern“ entwickelt. Damit stellt die Marken- und Designagentur die bayerische Kulturinstitution in allen Medien deutlicher in den Vordergrund und sorgt für eine stärkere disziplinübergreifende Wiedererkennung.

Nicht nur, aber gerade durch das neue Museum wird das Haus der Bayerischen Geschichte sichtbarer. Das sollte sich auch in ihrem Auftritt widerspiegeln. Die Peter Schmidt Group entwickelte dafür ein Erscheinungsbild, das alle Ausstellungen und Publikationen, die vom Haus der Bayrischen Geschichte ausgerichtet werden, dieser auch klar zuordnet. Zum einen durch Optimierung des Logos, das die Dachmarke auch in der Kommunikation ihrer Submarken erkennbar macht. Zum anderen durch eine neue Bildsprache, die Bayerns Anspruch – Tradition und Moderne miteinander zu verbinden – plakativ umsetzt.

Im Fokus der neuen Bildsprache steht eine Schrift, die 1919 auch in der bayerischen Verfassung eingesetzt wurde. Sie beinhaltet einen Buchstaben, der die bayerische Raute gleich zweifach enthält: das Fraktur-B. Die Peter Schmidt Group überträgt diese Besonderheit für die neue Bildsprache auf das gesamte Alphabet einer Schmuckschrift. Ihre Buchstaben werden dabei nur einzeln eingesetzt – als Rahmung für Motive, die die Geschichte Bayerns symbolisieren. Dem gegenüber stehen eine moderne und freundliche Farbgebung, eine zeitgemäße Hausschrift und viel Weißraum.

So umrahmt für die Dauerausstellung des neuen Museums Bayerns „B“ in Blau unterschiedliche Charaktere, die fest in der Tradition des Freistaates verwurzelt sind: unter anderem den Löwen, der als Wappentier aller Bayern gilt, den Fürther Drachen, der für ein über 400 Jahre altes Kulturerbe steht, einen Ballon, der die erfolgreiche Flucht zweier Familien aus der DDR nach Oberfranken symbolisiert, und natürlich Jim Knopf, die bekannteste Figur aus der Augsburger Puppenkiste. Das Konzept wurde gleichermaßen bereits für die Bayerische Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ umgesetzt. Diese findet ab Mai 2018 in Kloster Ettal statt.

Je nach Inhalt und Thema der Ausstellungen wird der Buchstabe, seine Farbigkeit und die Bildwelt variiert: zum Beispiel ein gelbes Fraktur-N in Kombination mit der wohl berühmtesten Abbildung Napoleons.

„Der neue Markenauftritt bildet nicht nur das bayerische Kulturgut und die Vielfalt jener Geschichten ab, die erzählt werden sollen. Wir schaffen durch den plakativen Einsatz der Frakturbuchstaben auch eine hohe Signalwirkung über alle Medien hinweg.“, so Ulrich Aldinger, Creative Director der Peter Schmidt Group am Standort München. 

Die Peter Schmidt Group überzeugte das Haus der Bayerischen Geschichte bei einem Ausschreiben, an dem sich im Jahr 2016 Agenturen aus ganz Deutschland beteiligt hatten. Damit gewann Deutschlands größte Marken- und Designagentur bereits das dritte Kulturinstitut innerhalb eines Jahres für sich. Die Peter Schmidt Group betreut ebenso den Auftritt der Pinakotheken in München, des Bayerischen Staatsministeriums sowie des Goethe Instituts.