Studie der Peter Schmidt Group zeigt, welche kulturellen Unterschiede Kosmetikmarken auf dem internationalen Markt beachten sollten

Konsumentinnen in Japan streben beim Kauf von Kosmetikprodukten vor allem nach innerer Ruhe und Zufriedenheit. In China wird auf eine elegante Außenwirkung Wert gelegt. Und in Deutschland steht die Sicherheit, ein gutes Produkt zu erwerben, an erster Stelle. Diese und zahlreiche weitere Ergebnisse legt eine aktuelle Studie der Peter Schmidt Group offen: Die Marken- und Designagentur präsentiert mit „Consumer Insights Study: Beauty Care“ eine ausführliche Analyse des deutschen, chinesischen und japanischen Marktes und zeigt kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten auf. Zusätzlich gibt sie Marken konkrete Handlungsempfehlungen, welche visuellen Codes in den jeweiligen Märkten funktionieren.

Nur wer die kulturellen und lokalen Eigenheiten der Kosmetikmärkte beachtet, erreicht Kunden emotional und ist weltweit erfolgreich. Doch wie kann eine Marke flexibel und zugleich unverwechselbar sein? Die Ergebnisse der Studie „Consumer Insights Study: Beauty Care“ helfen dabei, beides zu verbinden. Einerseits, indem sie die Wünsche und das Kaufverhalten potenzieller Kunden offenlegt – andererseits, indem sie Marken konkrete Informationen zu visuellen Codes gibt. Beauty-Konsumentinnen in China beispielsweise verbinden Schönheitspflege mit Perfektion und Selbstachtung. Für 46,8 % spielen persönliche Pflegerituale eine große Rolle bei der Produktauswahl. Konsumentinnen in Japan hingegen verbinden mit Beauty eher Entspannung und Zufriedenheit. Für 55,6 % ist der innovative Charakter der Marke entscheidend. In Deutschland legen Konsumentinnen besonders hohen Wert auf Nachhaltigkeit: Für rund die Hälfte der Befragten ist Transparenz in der Produktion wichtig. Den Schönheitsbegriff verbinden sie vor allem mit Selbstbewusstsein.

Schönheitsprodukte sollen harmonisch und vertrauensvoll wirken, auf keinen Fall dunkel und kalt

Die Studie zeigt jedoch nicht nur die Bedürfnisse und Wünsche an Beauty-Care-Produkte auf. Ebenso die Kanäle, über welche sich Konsumentinnen informieren, sowie visuelle Codes wurden abgefragt. Gerade in Asien ist ein klarer Trend zu Onlinekanälen feststellbar, die Kaufentscheidung findet aber dennoch primär im Store statt. Einig sind sich die Befragten in einem Punkt: Die Welt der Schönheit ist auf keinen Fall dunkel und kalt. Vielmehr sollen helle und warme Farben ein Gefühl von Harmonie vermitteln.

An der repräsentativen Onlinebefragung nahmen 750 an Kosmetikprodukten interessierte Konsumentinnen aus China, Deutschland und Japan teil. Sie erhielten explizite und implizite Fragen zu ihrem Kaufverhalten, ihren Entscheidungen für oder gegen ein Produkt sowie zu Touchpoints und Kanälen. Die Daten wurden Ende 2019 erhoben und im ersten Quartal 2020 ausgewertet.

Eine englischsprachige Zusammenfassung der Ergebnisse kann hier angefordert werden.

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